Olympia-Nachwuchs Baden-Württemberg

Christoph Nesper

Eine erfreuliche Nachricht erreichte den Württembergischen Judo-Verband per Brief. Michaela Baschin von der TSG Backnang Judo wurde in der Kreis der förderungswürdigen Athleten der Stiftung "Olympia-Nachwuchs Baden-Württemberg" aufgenommen. Für das Jahr 2007 wurden 58 Sportler aus dem Südwesten Deutschlands neu aufgenommen, darunter die Kleinaspacherin als einzige Judoka.

Die Stiftung "Olympia-Nachwuchs Baden-Württemberg" besteht nun schon seit sieben Jahren. Sie wurde vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport zusammen mit der Firma OBI gegründet. Ihr Vorstandvorsitzender ist der Minister für Jugend und Sport Helmut Rau MdL. "Mit dieser Förderung wollen wir als Ergänzung der gut ausgebauten Leistungsförderungsstruktur in Baden-Württemberg erreichen, dass die ausgewählten Athletinnen und Athleten ihre schulischen und beruflichen Ausbildungen leichter mit ihrem zeitaufwändigen Hochleistungstraining und den Qualifikationswettkämpfen für Top-Veranstaltungen besser in Einklang bringen können", erklärt der Minister das Ziel der Stiftung. Er bezeichnet die Bilanz der Stiftung als beispielhaft im Ländervergleich. Insgesamt wurden seit Bestehen der Stiftung 690.000,- Euro an 180 Sportlerinnen und Sportler ausgeschüttet, für die 58 neuen hoffnungsvollen Athletinnen und Athleten wurden jetzt weitere 90.000,- Euro überwiesen.